Spazieren gehen mit Mark Jenkins
Februar 14, 2007
Haltet die Augen offen Bürger, Mark Jenkins treibt sein Unwesen! Ob in Los Angeles, Washington, New York oder dem fernen Brasilien, wo der Streetartkünstler geht, hinterlässt er seine Geisterwesen. Fast alle aus Packklebeband gefertigt, plaziert er sie im urbanen Raum und schafft es damit einer einfachen Straßenecke, einer Laterne, ja einer Pfütze neuen Sinn und Kontext zu geben.
Er spielt mit den vertrauten Dingen, mit unserer Sehgewohnheit und verdreht sie ins Lächerliche, manchmal sogar ins Beschähmende. Jenkins interessiert das Alltägliche, wie Mensch damit umgeht und wie er es ad absurdum führen kann. Wie reagiert das Paar auf den Mann dessen Kopf in der Wand verschwindet? Was geht in ihnen vor? Es ist fazinierend bei den vorrübergehenden Menschen die stereotypen Gedanken an einen Bettler anzunehmen und wie sie, durch Entdeckung des kopflosen Details, ins Straucheln geraten. Ähnliches gilt für die falschen Enten, die Jenkins in Washington „aussetzte“.
Dieser in jedem Menschen so tief verwurzelte Anblick von Enten im Stadtraum, rutscht durch die offensichtliche Deplatzierung aus der Fassung. Man schaut zweimal, man zweifelt und wahrscheinlich hofft Mark Jenkins auch das solche ungewohnten Eindrücke uns mehr Sensibilisieren – für die Straße, unsere Umwelt und die Menschen.
Kurz gefasst #2
Februar 11, 2007
Viel Zeit zum Staunen braucht man für die Gallerie von Speshal. Ähnliches gilt für den Fotojournalismus von Javier Izquierdo.
Streetart: Überwältigend groß von Blu und winzig-detailverliebt von Dan Witz.




